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Passung im Zenit

Das ist zwar richtig, aber in der Praxis wenig relevant:

1. Üblicherweise neigt man bei Verwendung eines Portrait-Fisheye die Kamera einen Tick nach oben (pitch ≈+1°...+7°). Damit überlappen die Quellbilder im Zenit sauber.
Im Nadir würde ohnehin nur die horizontale Basis des Nodalpunktsystems abgebildet.
Die Überlegung mit dem "Loch" ist dann nicht mehr relevant. Der NPP-Abstand verkürzt sich dabei nur marginal (cos85°≈cos90°), so dass am Äquator nach wie vor alles passt. Gleichzeitg kappt man den steilsten Anstieg der NPP-Drift und verbessert so die Passung im Zenit signifikant.

2. Die Auflösung eines Fisheye-Quellbildes ist winkelabhängig und nimmt nach außen hin ab. Die Chromatische Aberration (CA) nimmt zum Bildrand hin zu.
Verwendet man 4 Quellbilder anstatt 3, liegt die Quell-Bildinformation im relevanten Bereich vom Äquator bis zu den Polarkreisen - in einer höheren nativen Auflösung vor. Gleichzeitig greift man in diesem Bereich nicht auf Quell-Bildinformation zurück, die CA-fehlerbehaftet ist. 

Daher ist unsere Empfehlung klar:

Mit dem Portrait-Fisheye 4 Aufnahmen (4x90°) bei leicht nach oben schielender Kamera. 

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