Panorama mit der Leica-M

Welcher ambitionierte Fotograf hätte nicht gern eine Leica-M.
Dabei bedeutet Leica-M vor allem Verzicht. So verzichtet die Leica-M zum Beispiel auf den voluminösen Spiegelkasten einer DSLR. Da ist nichts mit WYSIWYG - der Meßsucher gibt häufig nur Orientierung.
Auch auf Autofokus, Programmautomatik, Live-View, Gesichtserkennung und vielen Schnickschnack mehr verzichtet der Leica-M-Fotograf - und das gerne.
Viele Leica-Fotografen verzichten auch auf Panoramafotografie - aber das weniger gern. 

Leica macht es seinen Kunden mit dem Leica-typisch deplatzierten Stativgewinde bei der Panoramafotografie auch nicht leicht. Das Stativgewinde im Kameraboden sitzt irgendwo - bloß nicht da, wo es hingehört, nämlich genau unter die optische Achse. Die Mehrzahl der Panoramasysteme lassen sich daher an der Leica-M (und auch den Leica-Kompakt-kameras) gar nicht verwenden. Zudem erschweren Meßsucher und fehlender Live-View dem Panorama-Einsteiger mit der Leica-M das Einstellen des Panoramasystem erheblich.

Leica-M, das steht aber auch für

  • kompakte Bauform
  • Festbrennweite
  • manueller Fokus
  • manuelle Belichtungseinstellung
  • großer Sensor
  • hervorragende Abbildung

Damit bringen die Leica-M-Modelle all die Merkmale mit, die man sich bei der Panorama-fotografie wünscht - besser als jede Spiegelreflex. All das, worauf Leica bei der "M" verzichtet, braucht man bei der Panoramafotografie nicht wirklich. Ein rastender Rotator ist allerdings hilfreich: Mit ihm erübrigt sich der ohnehin wenig aufschlussreiche Blick durch den (Meß-)Sucher.

Richtig dosiert bringt Verzicht nur Vorteile.
Diese "Philosophie" steckt auch in unserem Produktkonzept.
Was passt da besser zur Leica-M als der kompakte KISS ("keep it stiff and simple") Nodalpunktadapter und der präzise rastende Rotator ?

Durch den Wegfall des Spiegelkastens beträgt das Auflagemaß der "M" nur ca. 28mm und die Kamera und ihre Systemobjektive werden sehr kompakt. 
Für die Leica-M gibt es inzwischen auch richtig kurze Brennweiten: Die Palette der Leica-M-Systemobjektive reicht bis 16mm. Preisgünstigere Voigtländer-Linsen für die Leica-M reichen runter bis 12mm - und das am Vollformat !

kompakt und hochwertigFür Panoramafotografie mit der "M" prädestiniert ist das  Voigtländer Ultra-Wide-Heliar 12mm/5.6. Es liefert bereits an der M8 (Crop 1,3) einen vertikalen Bildwinkel von 95°, an der M9 (Vollformat) sind es gar 110°.
Dabei ist die Vignettierung des Ultra-Wide-Heliars nicht zu übersehen. Doch die kann PTGUI auf Mausklick sauber kompensieren: Unter dem Reiter "Exposure/HDR" gibt es dafür den Button "Optimize now!". 
Das komplette Panorama-Setup der Leica-M mit dem 12er Voigtländer, dem KISS und dem rastenden Rotator ist außergewöhnlich kompakt - und ideal für Panoramafotografie. 
Nur 6 Aufnahmen sind mit der M8 völlig ausreichend für ein 360°-Pano, mit der M9 reichen bereits 5 Aufnahmen.

Und der seitliche Versatz des Stativgewindes ?
Der spielt am KISS sowieso keine Rolle: Wir konfigurieren den KISS "ready-to-shoot" für die Leica-M. Entsprechend Leicas Philosophie zum M-System ist das die beste Voraussetzung für (Panorama-)Fotografie in höchster Qualität.

Sie finden in den Dateianhängen den Bildschirmausdruck mit den von PTGUI ermittelten Linsenparametern für die M8.

AnhangGröße
PTGUI Lens-Settings M8.png201.02 KB

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